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2. März 2026 1 Min. Lesezeit

Fleetwood Mac

Nach Dai­sy Jones & The Six haben wir uns ein Kon­zert und ein paar Live-Auf­trit­te von Fleet­wood Mac anse­hen. Ich habe mir zusätz­lich noch die Doku von Arte ange­se­hen.

Das war sehr inter­es­sant und auf­schluss­reich. Was ich frü­her als „Hin­ter den Kulis­sen“ wahr­nahm, sehe ich aus der Per­spek­ti­ve anders her­um: Wel­che Musik, wel­che Tex­te und wel­che Lebens­we­ge sind ent­stan­den.

Das ist eine dia­me­tra­le Sicht­wei­se zu frü­her, dar­an erken­ne ich mein Älter­ge­wor­den­sein. Ich sehe die Ent­wick­lun­gen anders­rum, nicht „Was ist ein Zei­chen wofür“ son­dern “ Wie hat man ent­wi­ckelt“. Wel­chen Pro­zess, wel­che Ent­schei­dun­gen , wel­che Moti­ve.

Ober­fläch­lich betrach­tet hat sich eine Blues-Band zu einer Pop­grup­pe ent­wi­ckelt und hin­ter der Büh­ne, „pri­vat“, wie man sagt, gab es Lie­be , Sex und Dro­gen. Aber genau das Pri­va­te, das Mensch­li­che, das Per­sön­li­che ist der Ursprung, der Kern und die Ursa­che. Und auf der Ebe­ne füh­len wir mit. Alles ande­re ist nur das Medi­um, der ästhe­ti­sche Trä­ger. „Nur“ ist gut, das ist bei Fleet­wood Mac eben ver­dammt viel und dafür sind sie in der Hall of Fame gelan­det.

Und wen man dabei nicht ver­ges­sen darf, ist die 2022 ver­stor­be­ne Chris­ti­ne McVie, die sehr viel musi­ka­lisch bei­getra­gen hat.

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