Verdammt, das geht schnell. Diese Woche kehrt der Alltag wieder ein.
Gestern erster Arbeitstag, die Räume sind ausgekühlt und werden mit Heizung alleine nicht warm. Ich stelle den Heizlüfter an.
Mittags mit den Kollegen zum Italiener und endlich wieder Pizza essen, gute Routine, in der sich alle wohlfühlen. Nice.
Nach der Arbeit das Kind verabschiedet, das wieder zu seinem Studienort fährt.
Ich fahre zum Contemporary-Unterricht. Die Gruppe ist klein und längst nicht vollständig. Lorenzo quält uns mit einem eineinhalbstünigen Yoga-Dehn-und-Krafttraining mit anschließendem Feueratem. Er macht das so spirituell-somatisch, wie ich das gerade brauche. Gute, lange Mediation. Toller Lehrer.
Auf dem Rückweg nehme ich mir ein halbes Hähnchen mit, um meine Reserven aufzufüllen.
Nachts träume ich, dass ich halb verdurste, bis mein Körper so schlau ist, tatsächlich aufzuwachen. Ich trinke zwei Liter Wasser und kann anschließend nicht einschlafen. Fast zwei wache Stunden, bis ich wieder einschlafe und verschlafe.
Schnell ins Bad, Kaffee kochen, Home-Rechner entstauben und pünktlich zum Meeting zuschalten. Ich sitze da wie ein Zombie.
Nachher endlich zum Frisör und sie aufgestaute Mähne kürzen. Danach mit dem Rad in der dunklen Kälte mit Schneematsch auf dem Weg zum Ballett.
Ich achte auf meinen Atmen und meinen Herzschlag. Kein Stress, einfach machen, Gedanken wegatmen, so wie gestern in der Meditation.