Manic Street Preachers

Über Manic Street Pre­a­chers bin ich eher zufäl­lig gestol­pert. Ich habe mir ein­zel­ne Songs ange­hört und ihr Album aus dem letz­ten Jahr, aber mehr mit hal­bem Ohr im Hin­ter­grund. Ich hat­te sie als net­te Pop-Rock-Band abge­legt.

Ich habe auch schon län­ger die Box mit den Vide­os und zwei CDs rum­lie­gen, aber jetzt erst wirk­lich rein­ge­hört.

Da ist mir etwas völ­lig ent­gan­gen, ent­gan­gen, wie gut sie sind, und zwar seit ihrer Grün­dung. Ich habe also eini­ges nach­zu­ho­len, habe mir einen Sack voll alter CDs bestellt und höre sie mir nach und nach ganz genau an, und mit jedem Ton und mit jedem Akkord und jeder Har­mo­nie­fol­ge und jedem Satz im Text bin ich mehr und mehr begeis­tert.

Manic Street Pre­a­chers‘ James Dean Brad­field talks gui­tar and plays Manics hits

Ich bin immer wie­der erstaunt, dass ich Bands ent­de­cke, die es schon so lan­ge gibt und dann tut sich da ein hal­bes Uni­ver­sum auf. Zu der Zeit war das nicht mei­ne Musik, jetzt ja. Schon ver­rückt, wie ich mit dem Alter Musik anders höre und ich mit ande­ren Ohren beim Rock ’n‘ Roll lan­de. In dem Alter, in dem es bio­lo­gisch mein Gefühl hät­te sein müs­sen, war es das nicht, jetzt ja. Die drit­te Pha­se eines Puber­täts­schub, wahr­schein­lich, 17, 47, 57. 27 und 37 hat­te ich Andro­pau­se.

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