Auserzählt

Manch­mal kommt es mir so vor als sei­en alle Geschich­ten aus­er­zählt. Die Din­ge um uns her­um sind nicht zu ändern und wir haben dar­über nichts zu erzäh­len.

Ich mer­ke, dass ich mich immer mehr auf mich selbst kon­zen­trie­re, weil es das ist, was ich ken­ne und beur­tei­len kann. Ich kann über mich erzäh­len und Ent­schei­dun­gen für mich selbst tref­fen. Mei­ne Mei­nung zu grö­ße­ren The­men ist nicht wich­tig.

Ich kann beob­ach­ten und das, was ich beob­ach­te, ver­su­chen in Wor­te zu fas­sen. Ich kann also höchs­tens noch beschrei­ben.

Das liegt natür­lich an mir, an mei­ner Situa­ti­on und mei­nem Leben. Ich lese viel, habe aber wenig Lust, selbst zu erzäh­len. Alles nicht der Rede wert.

Ich habe aber auch absicht­lich mei­ne Akti­vi­tä­ten run­ter­ge­fah­ren, neh­me mir nicht mehr so viel vor und beschrän­ke mich auf Weni­ges. Ich habe Bücher aus­er­ko­ren, mir etwas zu erzäh­len.

Viel­leicht ist es ein­fach auch nur das Wet­ter. Es reg­net viel, ist aber mild.

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