Rückzug

Mir ist gera­de nach Rück­zug. Mir ist gera­de danach, wirk­lich net­te und herz­li­che Begeg­nun­gen zu haben, mit einer leich­ten, aber guten Ener­gie. Ich suche sie in Büchern manch­mal, fan­ge zehn gleich­zei­tig an und kann mich nicht ent­schei­den.

Die letz­te Woche war ereig­nis­reich, und ich hat­te auch schö­ne, ech­te Begeg­nun­gen, aber so rich­tig bei mir selbst bin ich nicht gewe­sen.

Ich brau­che eine Kur, einen Stun­den­plan, der nur dazu da ist, mich um mei­ne kör­per­li­che und see­li­sche Gesund­heit zu küm­mern. Kei­ne Fremd­ein­flüs­se mehr und das, was mich wirk­lich betrifft, auf mich zukom­men las­sen und die simp­len Din­ge des All­tags ein­fach erle­di­gen.

Vor allem wer­de ich mal wie­der mei­ne Con­cer­ti­na raus­ho­len und an mei­nen Songs arbei­ten.

Ich muss­te (muss immer noch) ein paar Sachen ver­ar­bei­ten, um zu ent­schei­den, wie ich wei­ter machen will. Letz­te Wochen hat­te ich drei­mal Tanz­un­ter­richt abends, das nimmt mich nicht nur kör­per­lich, son­dern auch emo­tio­nal mit.

Am Wochen­en­de hat­te ich eine inten­si­ve Aus­spra­che, die lan­ge fäl­lig war. Ein Fami­li­en­tref­fen, das ich sehr anstren­gend fand.

Zu vie­le Leu­te, zu vie­le Wor­te (zu vie­le häss­li­che Wor­te!).

Ich bin gera­de sowas von aus dem Lot. Time out, ich set­ze mich auf die Ersatz­bank. Ihr macht euer Ding ohne mich, ihr seid ja schon groß.

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