RipX

Ein Freund von mir hat mir von RipX erzählt und vor­ge­schwärmt. Es ana­ly­siert Audio­files und trennt die Musik in Instru­men­te und Gesang. Die­sen Ver­such gibt es schon lan­ge, und ich habe vor lan­ger Zeit ver­sucht, mit­tels Plug­ins die Stim­me zu extra­hie­ren, mit mäßi­gem Ergeb­nis. Ich bin dann zu dem Ergeb­nis gekom­men, dass das nicht gut funk­tio­niert. Jetzt sind eini­ge Jah­re ins Land gegan­gen und das Ergeb­nis, das RipX lie­fert, über­steigt mei­ne Erwar­tun­gen. Es trennt sehr sau­ber den Gesang von der Musik und, mehr noch, es trennt auch die Instru­men­te. Ich habe mir die Soft­ware sofort besorgt, weil ich damit end­lich die Stü­cke, die ich ler­nen muss, so abmi­schen kann, dass ich den Teil, den ich hören will und ler­nen muss, kom­plett in den Vor­der­grund schie­be. End­lich kann ich mich voll und ganz auf Bass und Back­ground-Gesang kon­zen­trie­ren und ein­hö­ren und über­haupt raus­hö­ren. Natür­lich ana­ly­siert das Pro­gramm nur Fre­quen­zen, so dass man die ein­zel­nen Stim­men nicht geson­dert extra­hie­ren kann und man bei eini­gen Stü­cken meh­re­re Instru­men­te auf einer Spur hat. Das sind sel­ten Aus­nah­men, in der Regel macht die Soft­ware das, was sie soll und mir hilft sie, das Vor­der­grün­di­ge und mich Stö­ren­de, her­aus­zu­fil­tern. Gera­de beim Bass ist es unglaub­lich anstren­gend, gedank­lich den Groß­steil der Musik her­aus­zu­fil­tern. End­lich kann ich mich voll und ganz auf ein­zel­ne Instru­men­te kon­zen­trie­ren.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert