Irish Dance

Cap­tain Cook wise­ly thought that dancing was of spe­cial use to sail­ors.  This famous navi­ga­tor, wis­hing to coun­ter­act dise­a­se on board his ves­sels as much as pos­si­ble, took par­ti­cu­lar care, in calm wea­ther, to make his sail­ors and mari­nes dance to the sound of a vio­lin, and it was to this prac­ti­ce that he main­ly ascri­bed the sound health which his crew enjoy­ed during voy­a­ges of seve­ral years con­ti­nu­an­ce.  (Blas­is, 1830) Source

Als ich in Ham­burg war und wir Ick heff mol en Ham­bor­ger Veer­mas­ter sehn gesun­gen haben, hat­te ich die Idee, mal ein paar Shan­ties zu ler­nen. Als ich die Play­lis­ten und Sam­pler durch­hör­te, waren Lie­der dabei, die offen­sicht­lich Tanz­lie­der waren. Ich ver­such­te, mir vor­zu­stel­len, wie See­leu­te auf Schif­fen dazu wohl getanzt haben mögen und pro­bier­te selbst aus, dazu zu tan­zen. Es war mir schnell klar, dass der Tanz aus sehr schnel­len klei­nen Sprün­gen mit viel Fuß­be­we­gung bestehen muss. Ich hör­te den gan­zen Tag Fid­del Music und ver­lieb­te mich spon­tan dar­in. Es war klar, dass ich an die­sem Tag die Ent­schei­dung traf, dazu tan­zen zu ler­nen. Nur wie?

Sean nós

Ich stieß auf den Begriff Sean nós, was so viel heißt wie „alter Stil“. Gemeint ist damit ein per­kus­si­ver Tanz mit har­ten Leder­soh­len, den man seit lan­ger Zeit im Wes­ten Irlands (Con­ne­ma­ra und. Muns­ter) tanzt. Es ist ein Solo­tanz auf klei­nem Raum, da er vor­nehm­lich zuhau­se vor dem Kamin getanzt wur­de oder in Pubs.

Ich bin noch dabei, die Begrif­fe zu sor­tie­ren und zu ver­ste­hen und arbei­te mich durch Vide­os und Glos­sa­re.

Der nächs­te und nahe­lie­gen­de Schritt ist natür­lich, Unter­richt zu neh­men, aber Sean nós wird in mei­ner Umge­bung nicht unter­rich­tet. Dafür aber Irish Dance. Ich weiß immer noch nicht, was eigent­lich Irish Dance ist, es gibt Schrit­te, Rhyth­men, har­te und wei­che Schu­he, Grup­pen­tän­ze und Solo­tän­ze.

Irish Dance

Im Gegen­satz zum Bal­lett, ist Irish Dance kein Büh­nen­tanz bzw. ist die Büh­ne nur Wett­be­werbs­platt­form, Arme und Kopf haben kei­ne Bedeu­tung und wer­den in der stan­dar­di­sier­ten Form unbe­weg­lich gehal­ten. Das ist ein wesent­li­cher Unter­schied zum Bal­lett, bei dem Kopf­hal­tung und Arm­be­we­gung einen ganz ent­schei­den­den Anteil haben, vor allem im rus­si­schen Bal­lett. Beim Irish Dance arbei­ten vor allem die Füße und die Bei­ne. Woher die etwas star­re­re Wett­be­werbs­form kommt, habe ich noch nicht her­aus­ge­fun­den. Viel­leicht hat ein­fach nur die Wett­be­werbs­form zu die­sen for­ma­len Stan­dards geführt.

Ich habe hier die Mög­lich­keit, Irish Dance zu ler­nen und wer­de die Gele­gen­heit nut­zen. Ich hof­fe, die Kur­se kom­men zustan­de und ich kom­me rein. Ich wer­de also erst ein­mal Unter­richt neh­men und mit­neh­men, was ich bekom­men kann. Es gibt natür­lich Din­ge, die mich beson­ders anspre­chen und wel­che, die mich weni­ger anspre­chen.

Sailor’s Hornpipe

Um aber auf mei­ne Ursprungs­idee zurück­zu­kom­men: Die Bri­ten hat­ten einen gro­ßen Ein­fluss auf den iri­schen Tanz. Bri­ti­sche See­leu­te haben den Horn­pipe getanzt.

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