Immer Ärger mit der Unsterblichkeit

Ich habe mei­ne Fan­ta­sy-Lek­tü­re unter­bro­chen, um Andre­as Dor­aus Immer Ärger mit der Unsterb­lich­keit zu lesen. Ich habe das Buch schon lan­ge in der Biblio­thek und hät­te ich gewusst, wie gut es sich lesen lässt, hät­te ich es schon längst gele­sen. Ähn­lich über­rascht war ich ja auch von Klav­kas Depe­che Mode. Gut mög­lich, dass Ver­la­ge mitt­ler­wei­le einen gro­ßen Anteil dar­an haben, wie sol­che Bücher geschrie­ben wer­den und sie auch für die­je­ni­gen unter­halt­sam sind, die kei­ne so gro­ßen Fans sind. wenn ich Musik oder Künstler’in mag, heißt das nicht, dass ich viel mehr als am Werk inter­es­siert bin.

Ich habe Dorau immer ger­ne gehört und die Musik und Maler der Zeit, die mit Dilet­tan­tis­mus, Nai­vi­tät und Unernst gear­bei­tet haben, haben mich in mei­ner Jugend sehr geprägt. Sie haben mein mil­des Peter-Pan-Syn­drom gespeist und das wil­lent­lich und ger­ne. Aus dem Grund höre ich Andre­as Dorau auch heu­te noch bezie­hungs­wei­se wie­der.

Andre­as Dorau hat nie auf­ge­hört gut zu sein und er ist immer der­je­ni­ge, der er ist, es ist weder Geha­be noch Getue oder Anbie­de­rung. Das wird in sei­nen klei­nen Geschich­ten deut­lich und danach höre ich sei­ne Musik noch lie­ber.

Für mich steckt dar­in mehr Rei­fe als das, was sich oft für reif hält und dann doch nur als zu früh alt­klug gewor­den ent­puppt.

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