ineinerperson.jpg Bereits mit der ersten Seite war mir das Buch sympathisch, auf die gleiche Art wie alle anderen Bücher von Irving. Irvings *In einer Person* ist aus der Sicht der Hauptfigur geschrieben, die mit der Entdeckung und der Entwicklung seines Begehrens merkt, dass sie bisexuell ist. In dem Buch geht es um Ambivalenz, mit der Gesellschaft schlecht umgehen kann und Sprache, die das Mehrdeutige besser in Form von Literatur fassen kann und Sexualität, die Subjekt und Objekt verbindet beziehungsweise seine Grenzen verschwimmen lässt. Irving ist ein guter Erzähler und er weiß, wie man Geschichten baut. Die Grenzen, was Theater beziehungsweise Literatur und was Wirklichkeit ist, was erfundener Text ist und wer was nicht sagen kann oder will, werden aufgelöst und geben ihm Freiheit für seine Geschichte in der sowohl die Realität als auch Fantasie seinen Raum findet. Das Buch ist mit Leidenschaft für Literatur und das Thema Sexualität geschrieben. Ich finde, es ist ein ganz wundervolles Buch. Das war mein erstes Buch dieses Jahr, das ich ohne Ablenkung gelesen habe, das nächste liegt schon bereit.
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