Maschinenproduktion

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Die Indus­tria­li­sie­rung hat den Wert von Din­gen neu defi­niert. Selbst­ge­mach­tes bekam einen Eigen­wert. Unser gesam­tes Leben wird davon bestimmt, es gibt kaum einen Bereich, der davon nicht betrof­fen ist. Man lebt ein gut­bür­ger­li­ches, hand­ge­mach­tes, eige­nes, selbst­ge­stal­te­tes Leben, um sich viel­leicht nicht her­vor­zu­he­ben, son­dern weil es best­mög­lich ist. Das Geld, das man übrig hat, gibt man für Selbst­ge­mach­tes aus. Frü­her für Din­ge aus der könig­li­chen Manu­fak­tur. Jetzt sind wir alle klei­ne Köni­ge.

Maschi­nen pro­du­zie­ren Tex­te, Bil­der, Vide­os, die echt oder hand­ge­macht aus­se­hen. So wie IKEA-Geschirr. Iiiih, IKEA, das Möbel­haus der armen Leu­te. Ich kor­ri­gie­re: Das Möbel­haus für Preis­be­wuss­te. Indus­trie­pro­duk­tio­nen sind schließ­lich Design­klas­si­ker. 

Wir bau­en unse­re Welt aus hand­ver­le­se­nen, oft indus­tri­el­len Ver­satz­stü­cken. Die KI ist jetzt das neu­es­te Werk­zeug in die­sem Bau­kas­ten.


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