Deftones in Stuttgart

·

Der Abend war aufgre­gen, inter­es­sant und beein­dru­ckend. Es sind ein­ein­halb Stun­den Fahrt mit dem Auto, was ich schon hart an der Gren­ze fand. Wir waren erst um halb zwei zurück und ich spät im Bett. „Nicht schlecht für einen Mon­tag“, mein­te Chi­no Moreno. Fand ich auch. Die Schley­er-Hal­le ist schon enorm groß und das Kon­zert war aus­ver­kauft.

Eine erstaun­lich jun­ges Publi­kum, ver­hält­nis­mä­ßig vie­le Frau­en. Eher weni­ge Men­schen in mei­nem Alter.

Das alles hat sämt­li­che Schub­la­den in mei­nem Kopf raus­ge­ris­sen und in einem wun­der­vol­len Gesamt­erleb­nis zusam­men­ge­bracht.

Die Toch­ter war mehr als begeis­tert.

Das Wort Tie­fe ist hier ange­bracht. Eine enor­me, ernst­haf­te Tie­fe, fan­tas­tisch live in Sze­ne gesetzt, ohne Pose oder Anbie­de­rung. Def­to­nes brin­gen eine Sai­te zum Schwin­gen, wie ich es schon lan­ge nicht mehr in die­ser Inten­si­tät erlebt habe.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert