Lindy Hop

Ich wer­de Lin­dy Hop ler­nen. Ich will ins Tan­zen kom­men, dazu muss ich locke­rer wer­den. Der Bal­lett­leh­rer ver­sucht schon die gan­ze Zeit, uns zu mehr tän­ze­ri­scher Locker­heit zu brin­gen, das sieht erst ein­mal pein­lich aus und kos­tet Über­win­dung, aber Tan­zen fängt beim lus­tig-durch-die-Gegend-Lau­fen an und des­halb schickt er uns immer am Ende der Stun­de zu zweit mit Chas­sé durch den Raum.

Ich brau­che mehr Rhyth­men, mehr Tanz, mehr Varia­ti­on, das, was ich Sams­tag nachts mache, nur sys­te­ma­ti­scher, bewuss­ter, mit mehr Struk­tur.

Lin­dy Hop scheint mir genau rich­tig und was ich dabei beson­ders mag, ist die Leben­dig­keit, der spie­le­risch-thea­tra­li­sche Aus­druck und das Reagie­ren auf­ein­an­der. Im Tanz­kurs war es immer so als wür­de ich irgend­wel­che Tas­ten auf dem Boden berüh­ren, viel zu sehr auf die Schritt­fol­gen bedacht als auf Balan­ce, Gewicht und so wei­ter.

Das ist ein Video für Charles­ton, aber der Zugang über das Lau­fen ist der Glei­che.

Ges­tern habe ich nach die­sem Video gelernt. Ich fand es schwie­ri­ger als es aus­sieht.

Ich will das, was ich im Bal­lett ler­ne, auf ande­re Tän­ze über­tra­gen.



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