Über Drehungen

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Seit letz­ten Juni übe ich an Dre­hun­gen, mit der einen habe ich viel mehr Balan­ce als mit der ande­ren. Fokus habe ich noch nicht und auch sonst ist das alles noch sehr unscharf und mit viel Glück.

Wie es aus­se­hen soll, sieht man hier.

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Ich habe mal gele­sen, und das fand ich auch ein­leuch­tend, dass es für den Betrach­ter nicht so sehr dar­auf ankommt, wie man rum kommt, son­dern wie man endet, denn das Ende einer Pirou­et­te bleibt in Erin­ne­rung. Statt also ein­fach umzu­kip­pen oder am Ende zu hüp­fen, um die letz­ten Zen­ti­me­ter zu über­brü­cken und sich wie­der in Balan­ce zu brin­gen, muss man ele­gant enden.

Dre­hun­gen sind Teil einer Cho­reo­gra­fie und erst dort sehen sie gut aus.

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Beim Üben ste­hen mir drei Mess­ap­pa­ra­te zur Ver­fü­gung: mein Gefühl, Video­ana­ly­sen, mei­ne Leh­rer.

Gefühl

Mit gutem Gefühl kom­me ich in eine Vier­tel bis hal­be Dre­hung ohne Fokus. Das Gefühl ist der bes­te Mass­stab und mein Ziel ist die voll­kom­men bewuss­te und kon­trol­lier­te Dre­hung in bei­de Rich­tun­gen.

Lehrer

Mei­ne Leh­rer sind viel zufrie­de­ner mit mir als ich. Sie brin­gen mir die Übun­gen und Tech­ni­ken bei.

Videoanalysen

Die Vide­os sind mein drit­tes Auge und neh­men die Betrach­ter­po­si­ti­on ein. Sehr hilf­reich ist das. Wenn ich alle drei Sicht­wei­sen benutz­te, habe ich einen idea­len Rund­um­blick.

Balance

Balan­ce ist der Schlüs­sel. Ich mer­ke das deut­lich, weil ich auf dem einen Bein viel mehr Balan­ce habe.

Finis Jhung schreibt oft über die Dre­hung, was ich sehr hilf­reich und inter­es­sant fin­de, denn man muss ich auf Din­ge kon­zen­trie­ren, die schein­bar nicht mit der Dre­hung zu tun haben, näm­lich die Vor­be­rei­tung im Plié und die Blick­fi­xie­rung (Spot­ting) und das nach Unten drü­cken, um nach oben zu kom­men.

Wenn man sich voll­kom­men auf­rich­tet, geara­de macht, das Knie durch­drückt, hat man die bes­te Balan­ce.

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Es gibt die­se Halb­ku­geln, auf denen man die Balan­ce per­fek­tio­nie­ren kann. Ich weiß nicht, was ein­fa­cher ist, das mit der gro­ßen oder der klei­nen Halb­ku­gel, phy­si­ka­lisch müss­te man das beur­tei­len kön­nen. Natür­lich reizt es mich, mich auf so ein Ding zu stel­len.