Neil Morris – Fetish

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Über das Blog parfumo.de kam ich zu einem Par­fum von Neil Mor­ris: Fetisch. Die Beschrei­bun­gen mach­ten mich neu­gie­rig und ich bestell­te zwei Pröb­chen.

Neil Mor­ris Par­fums sind etwas Beson­de­res, sie sche­ren sich nicht um Gefäl­lig­keit und sind nicht für einen Zweck bestimmt, sie fol­gen einer Idee. Syn­the­ti­sche Bestand­tei­le schei­nen sie kaum zu ent­hal­ten und die Flüs­sig­keit ist unge­fil­tert.

Als ers­tes schlägt mir Kran­ken­haus ent­ge­gen. Dann kommt eine Wel­le, die ich nicht näher beschrei­ben kann und mit der man sich wahr­schein­lich kei­ne Freun­de macht. Spä­ter haf­ten Holz und Leder, Kir­chen­schiff und Ate­lier und geben dem Par­fum sei­nen Haupt­cha­rak­ter. Was übrig bleibt und sehr lan­ge hält, ist eine ange­neh­me Wär­me.

Die Idee des Fetish fin­de ich gelun­gen umge­setzt. Zuerst hat es etwas Absto­ßen­des und ist nicht auf Akzep­tanz aus­ge­rich­tet, weckt die Neu­gier­de und hin­ter­lässt am Ende einen mil­den, ange­neh­men Gesamt­ein­druck.


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